Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 05.09.2026
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
(1) Diese Bedingungen gelten für die Nutzung der Software KEYNATIX, angeboten von Emotionen in Bildern – Stefan Keyn, Zitzmannstraße 17, 07743 Jena (nachfolgend „Anbieter").
(2) KEYNATIX richtet sich an Gewerbetreibende und Selbständige, die ihre Aufträge, Rechnungen und ihren Webauftritt verwalten. Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht Vertragsbestandteil, sofern der Anbieter ihrer Geltung nicht ausdrücklich in Textform zustimmt.
(3) Nutzer im Sinne dieser Bedingungen können Unternehmer nach § 14 BGB und Verbraucher nach § 13 BGB sein. Wo Regelungen nur für eine der beiden Gruppen gelten, ist das ausdrücklich benannt.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter stellt KEYNATIX als über das Internet erreichbare Software zur Verfügung (Software as a Service). Ein Datenträger wird nicht überlassen, eine Installation beim Nutzer findet nicht statt.
(2) Der Leistungsumfang ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf keynatix.de beschriebenen Fassung. Er umfasst insbesondere die Verwaltung von Anfragen, Aufträgen, Verträgen und Rechnungen sowie einen öffentlich erreichbaren Auftritt unter einer vom Anbieter bereitgestellten oder einer eigenen Domain des Nutzers.
(3) Der Anbieter entwickelt die Software fortlaufend weiter. Funktionen können hinzukommen, sich ändern oder entfallen, soweit der vertragsgemäße Gebrauch dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Wesentliche Einschränkungen kündigt der Anbieter mindestens vier Wochen vorher in Textform an; dem Nutzer steht in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens zu.
§ 3 Vertragsschluss und Testphase
(1) Die Darstellung auf keynatix.de ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
(2) Mit dem Absenden der Registrierung gibt der Nutzer ein Angebot ab. Der Vertrag kommt mit der Freischaltung des Zugangs durch den Anbieter zustande; der Anbieter bestätigt sie in Textform.
(3) Der Anbieter kann einen kostenlosen Testzeitraum einräumen. Während dieses Zeitraums besteht kein Anspruch auf Verfügbarkeit oder Datenerhalt. Der Testzeitraum geht nicht selbsttätig in ein kostenpflichtiges Verhältnis über; dieses kommt nur durch eine gesonderte Erklärung des Nutzers zustande.
§ 4 Preise und Zahlung
(1) Es gilt der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Preisseite angegebene Preis. Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG; Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen.
(2) Die Vergütung ist monatlich im Voraus fällig.
(3) Preisänderungen kündigt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform an. Widerspricht der Nutzer nicht bis zum Wirksamwerden, gilt die Änderung als angenommen; auf diese Wirkung weist der Anbieter in der Ankündigung gesondert hin. Widerspricht der Nutzer, endet der Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens.
§ 5 Laufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit.
(2) Beide Seiten können mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende kündigen. Die Kündigung bedarf der Textform; die Kündigung über die dafür vorgesehene Schaltfläche im Nutzerkonto genügt.
(3) Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(4) Nach Wirksamwerden der Kündigung stellt der Anbieter die Daten des Nutzers für 30 Tage in einem gängigen, maschinenlesbaren Format zum Abruf bereit. Nach Ablauf dieser Frist werden die Daten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
§ 6 Verfügbarkeit
(1) Der Anbieter stellt die Software mit einer Verfügbarkeit von 98 % im Jahresmittel bereit, gemessen am Betriebsort der eingesetzten Rechenzentren.
(2) Nicht als Ausfall gelten angekündigte Wartungsfenster sowie Störungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen, insbesondere bei vorgelagerten Anbietern, Netzbetreibern oder durch höhere Gewalt.
(3) Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der Zeit von 8 bis 20 Uhr durchgeführt und mindestens 48 Stunden vorher angekündigt, sofern es sich nicht um dringende Sicherheitsmaßnahmen handelt.
§ 7 Pflichten des Nutzers
(1) Der Nutzer hält seine Zugangsdaten geheim und gibt sie nicht an Dritte weiter. Er zeigt dem Anbieter unverzüglich an, wenn Anhaltspunkte für eine unbefugte Nutzung bestehen.
(2) Der Nutzer ist für die von ihm eingestellten Inhalte verantwortlich. Er stellt sicher, dass er über die erforderlichen Rechte verfügt, insbesondere an Bildern, Texten und Kennzeichen, und dass die Veröffentlichung keine Rechte Dritter verletzt.
(3) Werden Personen abgebildet, hat der Nutzer vor einer Veröffentlichung deren Einwilligung einzuholen (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 22 KUG). Die Software unterstützt ihn dabei durch eine Prüfung vor dem Veröffentlichen; diese Prüfung entbindet ihn nicht von seiner eigenen Verantwortung.
(4) Der Nutzer stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer schuldhaften Verletzung der Absätze 2 und 3 beruhen.
§ 8 Datenverarbeitung
(1) Der Nutzer bleibt Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO für die personenbezogenen Daten, die er in KEYNATIX verarbeitet. Der Anbieter verarbeitet diese Daten als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO.
(2) Der Anbieter schließt mit dem Nutzer einen Vertrag über die Auftragsverarbeitung. Dieser ist Bestandteil des Vertragsverhältnisses und wird bei Vertragsschluss zur Verfügung gestellt.
(3) Der Anbieter setzt Unterauftragsverarbeiter ein. Sie werden im Auftragsverarbeitungsvertrag benannt. Über einen Wechsel oder die Hinzunahme informiert der Anbieter mindestens vier Wochen vorher in Textform; dem Nutzer steht ein Widerspruchsrecht zu.
(4) Die Verarbeitung eigener Daten des Nutzers durch den Anbieter richtet sich nach der Datenschutzerklärung.
§ 9 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftung nach § 536a BGB für anfängliche Mängel ohne Verschulden ist ausgeschlossen.
(4) Der Nutzer bleibt für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich. Der Anbieter führt eigene Sicherungen durch; ein Anspruch auf Wiederherstellung besteht daraus nicht.
§ 10 Änderungen dieser Bedingungen
Änderungen kündigt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform an. Widerspricht der Nutzer nicht bis zum Wirksamwerden, gelten sie als angenommen; auf diese Wirkung weist der Anbieter in der Ankündigung gesondert hin. Widerspricht der Nutzer, endet der Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens.
§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Vorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird.
(2) Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
(3) Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.
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Hinweis zum Widerrufsrecht
Für Verbraucher besteht bei online geschlossenen Verträgen ein Widerrufsrecht nach § 312g BGB. Die Widerrufsbelehrung wird vor der Freischaltung kostenpflichtiger Zugänge ergänzt. Bis dahin werden über KEYNATIX keine kostenpflichtigen Verträge mit Verbrauchern geschlossen.